Geschichte

Die Ostmark wurde am 30.11.1920 in Breslau (Schlesien) mit dem Namen "Schwarzburgverbindung Ostmark zu Breslau" als eine farbentragende, überkonfessionelle und nichtschlagende Studentenverbindung gegründet. Die Gründungsburschen der Ostmark, die vor allem Theologiestudenten waren, gaben sich die Farben violett-weiß-gold und den Wahlspruch Treue - Wahrhaftigkeit - Selbstzucht.

 

Bereits im ersten Semester ihrer Existenz zählte die Ostmark 11 Aktive in ihren Reihen.
Im Mai 1921 wurde ein Freundschaftsverhältnis zum Schwarzburgbund (SB) aufgenommen, dem dann am 24.05.1924 die Aufnahme als Vollmitglied folgte. In den folgenden Jahren gedieh und florierte der Bund in der schönen Universitätsstadt Breslau.
Doch dem wurde mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ein jähes Ende gesetzt. Wie alle anderen Studentenverbindungen auch musste die Ostmark sich im Wintersemester 35/36 auflösen, da die Ideale der Studentenverbindungen sich nicht im Sinne des nationalsozialistischen Staatsgedankens gleichschalten ließen.
Im 2. Weltkrieg starben viele unserer Bundesbrüder, sei es bei den Kampfhandlungen, sei es bei der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten. Als Folge war natürlich auch unsere Verbindungsheimat Breslau verloren.

 

Erst in den 1950er Jahren fanden sich wieder einige Ostmärker auf SB-Veranstaltungen zusammen. Im Wintersemester 1957/58 wurde ein Patenschaftsvertrag mit der B! Westmark Aachen geschlossen. Durch das Tragen unserer Farben sollte die Tradition der Ostmark fortgeführt werden, auch wenn es keinen Aktivenbetrieb gab.
Erst am 26.11.1982 konnte dieser mit der Wiedergründung in Regensburg wieder aufgenommen werden.
Als Name der Verbindung wurde "Studentenverbindung Ostmark-Breslau zu Regensburg" gewählt. Im Juni des Jahres 1984 fand dann die Umbenennung in "Burschenschaft Ostmark-Breslau im SB zu Regensburg" statt.
Im Jahr 1991 konnten wir schließlich unser heutiges Haus in der Wolfsteinerstraße 72 im ruhig gelegenen Stadtteil Ziegetsdorf erwerben.